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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Frisch gewischt und frisch gestrichen: Möbeln Sie ihren Job auf!

Das Jahr neigt sich dem Ende und die Verschnaufpause ist in Sicht. Für's neue Jahr stehen aber schon wieder viele Ideen für gute Vorsätze an. Wie wäre es denn, wenn Sie nächstes Jahr mal Ihren Job richtig aufmöbeln? Zwei Faktoren können Ihnen dabei helfen: Ein Frühjahrsputz und eine hübsche Renovierung. So gewinnen Sie mehr Freude an der Arbeit, ohne den "Saftladen" abzureißen! Die Zweifaktoren-Theorie von Herzberg zeigt Ihnen welche zwei Dinge sie aufpolieren müssen.

Mittwoch, 26. November 2014

Disziplin ist wie Gemüse: Soll gut sein, macht aber keinen Spass.

Mögen Sie Gemüse?  Wenn Sie kein absoluter Fan von Gemüse sind, sollte Ihnen das hier bekannt vorkommen: Wenn man irgendetwas isst, das man liebt ist das ein quasi-erotisches Erlebnis. Aber haben wir das gleiche Gefühl wenn wir einen richtig gesunden Gemüseteller gegessen haben? Die meisten eher nicht. Aber warum? Das Gemüse ist doch so gut für uns - warum lieben wir das nicht? Ganz einfach: Wir haben nur etwas getan was wir sollen - nicht etwas, dass wir wollen! Was glauben Sie wie viele Dinge man den ganzen Tag tut, die man tun SOLL? Wieviele Dinge tun Sie, die Sie tun WOLLEN? Wie kann es uns da wundern, dass wir nicht glücklich werden! Sind wir nicht eine Gesellschaft von Pflichtversessenen? "Erst die Arbeit - dann das Vergnügen"; aber bleibt da noch Zeit und wissen wir überhaupt noch, was Vergnügen ist?

Montag, 24. November 2014

Link-Tipp: Denken im Wandel: Herbst, Winter, Neujahr – runterkommen, besinnen, durchstarten!

Für den BeckShop.de konnte ich einen kurzen Beitrag zum Stress in der Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel schreiben. In dem Artikel geht es darum, wie man Herbst/Winter/Neujahr zum Runterkommen, Besinnen und neu Durchstarten nutzen kann. Und bald sind ja auch gute Vorsätze fürs neue Jahr fällig - vielleicht sind für Sie ja ein paar Anregungen dabei, wie man mal zu ganz anderen Vorsätzen kommt...

Der Beitrag findet sich im Blog:
http://blog.beck-shop.de/weitere-fachgebiete/psychologie-sozialwissenschaften/denken-im-wandel/

Dienstag, 18. November 2014

Link-Tipp: Brett vorm Kopf weil keine Steine im Glas?

Es gibt eine Geschichte von einem Philosophie-Professor, die sich mittlerweile auf zahlreichen Seiten findet. Warum also nochmal eine Seite, die die Geschichte ebenfalls wiederholt? Meiner Meinung nach ist das ganz einfach: In der Geschichte wird ein Bild bzw. eine Metapher verwendet, der/die unsere ganzen Probleme mit Stress und Überforderungen umfasst. Ich möchte aber nicht die Geschichte wiederholen, sondern eine anschließende Interpretation anfügen. Lesen Sie sich doch einfach mal die Geschichte durch (und ich hoffe Sie kehren danach wieder hierher zurück!):

Mittwoch, 17. September 2014

Link-Tipp: Stress - jeder hat ihn. Aber muss das sein?

Stress ist heutzutage nicht nur allgegenwärtig, sondern es gilt geradezu als unumgänglich Stress zu haben. Wer keinen Stress hat ist wohl nicht besonders erfolgreich. Aber muss das denn sein? Wäre es nicht viel besser den Stress "im Griff zu haben"? Aber können wir uns Stress überhaupt leisten? Klingt paradox? Stress schädig uns, lenkt uns ab und vermindert unsere Leistungsfähigkeit. Oder können Sie noch klar denken, wenn gerade alles zusammenbricht? Klarheit verschafft die Seite  von Werner Stangl: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/STRESS/
Auf der Seite gibt es auch einen Test um mehr über den eigenen Stress zu erfahren:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/SAT/Test.shtml

Donnerstag, 14. August 2014

Horror nach dem Urlaub: Daimler schafft den Emailberg nach den Ferien ab.

Wie (u.a.) Spiegel online berichtet, ermöglicht Daimler nun seinen Mitarbeitern, die Emails im Urlaub einfach direkt zu löschen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/daimler-loescht-e-mails-im-urlaub-a-868960.html
Sicherlich ein Umdenken, dass die rasche Un-Erholung spätestens am letzten Urlaubstags deutlich mindern dürfte. Aber es ist auch ein wichtiges Zeichen hinsichtlich der 24/7-Erreichbarkeit: Es geht scheinbar doch, einfach mal zu sagen "Ich bin nicht erreichbar".

Mittwoch, 2. Juli 2014

Work-Life-Balance: Erst die Arbeit und dann das ... Nein, doch lieber noch mehr arbeiten.

"Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass". Seit der Erfindung des Trockenshampoo geht das ja auch. Bei anderen Sachen ist das schwieriger: Mehr Freizeit und Erholung, aber bitte ohne etwas anderes zu vernachlässigen. Das wäre doch schön. Geht aber nicht, weil es immer noch etwas zu tun gäbe und weil wir immer noch etwas mehr schaffen könnten. Wenn der Schrank voll ist, geht halt nichts mehr rein. Und der Schrank ist schon wirklich voll! Da muss man wohl mal ausmisten. Das Problem löst sich erst, wenn man akzeptiert, dass der Schrank zu voll ist und man weniger reinpacken muss, wenn es drinnen lockerer sein soll (und nicht so chaotisch). So ist das auch mit dem Leben: Wenn man sich immer noch was drauf packt, kann es ja nicht weniger werden. Soll es lockerer werden, muss was gestrichen werden. Irritiert, empört, amüsiert, überrascht? Das ist ja der Anfang vom Versager-Lebenslauf. Wirklich?

Freitag, 16. Mai 2014

Wenn man am Kabel dreht, muss man nur den Stecker ziehen.

Manchmal wird es einfach zuviel. Immer neuer Quatsch oder immer wieder der gleiche Mist? Vollkommen egal, irgendwas ist immer! Aber im Alltag kommt man einfach nicht drauf, was und wie man ändern kann. Es braucht immer einen Trick, der hilft. Wie schafft man es mitten in einer nervigen Situation drauf zu kommen, dass es eine Auszeit braucht. Wenn man am Kabel dreht, dann hilft es einfach kurz weg zu gehen: Das Kabel ist kurz und dann zieht es den Stecker automatich. Auf den Alltag bezogen heisst das: Es ist schwieriger zu bemerken, das etwas schief läuft, als sich anzugewöhnen, einfach mal kurz weg zu gehen. Und wenn der Stecker gezogen ist, dann springt der Kopf als "Notstrom-Versorgung" an.

Mittwoch, 16. April 2014

Wie misst man Glück?

Die Maßeinheit für Glück ist nicht die Anzahl von Dingen und Erfolgen, sondern die Häufigkeit von Freude.

Dienstag, 8. April 2014

Ich habe keine Zwangsstörung - ich bin nur sehr fleißig.

Es ist ungefähr 14.00 Uhr. Wie war der Tag bisher? Fühlt es sich schon wie abends an? Wenn ich recht habe, fühlen Sie sich um diese Uhrzeit schon so müde, wie am Abend, oder die Arbeit war schon wieder so viel, dass es eigentlich reicht (Hausarbeit zählt da auch dazu). Herzlichen Glückwunsch, damit gelten Sie als "faul" oder "unbelastbar". Also verschweigen wir das besser und quälen uns durch den restlichen Tag. Denken Sie nicht auch manchmal, dass das alles total übertrieben ist? Finden Sie das alles wirklich erfüllend und fühlt es sich "richtig" für Sie an? Ist ja auch egal - dann muss man halt die Backen zusammenklemmen und weitermachen. Oder etwa doch nicht?

Freitag, 28. März 2014

Schönes Wochenende, wenn's geht!

Es ist Freitag und alle freuen sich auf's Wochenende! Wirklich? Sind denn nicht schon die nächsten 6 Wochenenden voll ausgeplant? Es ist ja auch so wenig Wochende im Vergleich zur ganzen Woche. Aber wie wäre es mal mit einer Schlankheitskur für das Wochende? Mal abspecken beim Freizeitstress! Geht nicht? Soviel zu tun und so wenig Zeit? Das Wochende ist der Prügelknabe der Wochentage: Alles was über die Woche liegen geblieben ist muss das Wochenende ausbügeln. Mal von den ganzen Verpflichtungen abgesehen... Wie soll das also gehen? Mit FDH für's Leben...

Dienstag, 25. März 2014

Starke Kinder - ja wie denn?

Es heisst, dass man Kinder nicht als unvollständige Erwachsene betrachten soll. Aber genau das ist doch zunehmend die Realität: Die künftige Elite wird zum Burn-out-Nachwuchs. Ganztagsschule, fünf Vereine, Sport, Musik, vier Fremdsprachen. Und vielleicht kann man nach der Grundschule ja schon ein Praktikum machen!? Aber ist es vielleicht nicht gerade das Elite-Gedöns, die Reichtums-Illusion und die Erfolgs-Gehirnwäsche, die Kinder heutzutage zu halben Erwachsenen macht (kleiner aber genauso überfordert)?

Freitag, 7. März 2014

Coming soon: Leistungsdruck im Mutterleib

Herzlichen Glückwunsch an die Leistungsgesellschaft: Das Ziel, Menschen möglichst frühzeitig durch Leistungsdruck fertig zu machen hat endlich die Arbeitswelt überwunden. Mit der Wunderwaffe G8 ist gelungen, Kinder und Jugendliche bereits frühzeitig mit psychischen Störungen zu versorgen (depressive oder dissoziative/psychosomatische). Die gute Nachricht: Die Auswirkungen erstrecken sich schon auf die Grundschule.

Wer sich jetzt Sorgen macht, dass noch nicht eingeschulte Kinder von Leistungsdruck ausgeschlossen bleiben sei beruhigt: Mit privaten Kindergärten und dem zu erwartenden Sog auf öffentlich Kindergärten ist die systematische und hirnlose Überforderungen bereits auf der Kindergarten-Agenda. Unsere Kleinen müssen auch noch nicht richtig laufen oder gar lesen oder schreiben können bevor sie zwei, drei neue Sprachen lernen können und schonmal für die erste und zweite Klasse der Grundschule vorarbeiten dürfen.

Wer sich jetzt einen Vorsprung sichern möchte, der versucht bereits im Mutterleib für hohe physiologische Stresswerte zu sorgen - wer erst nach der Geburt beginnt hat wertvolle Monate verloren! Geheimtipp: Als Mutter bis zur Niederkunft arbeiten gehen. In Kürze dürfte es sicher auch  Busisness-Hebammen geben, die Geburten am Arbeistplatz gegen Aufpreis auch geräuschlos in Besprechungen begleiten können. Für Hausfrauen bietet es sich an, anstelle entspannender, klassischer Musik, lieber angstfördende und aggressiv machende Geräusche für die Beschallung des Mutterbauchs zu wählen.

Man fragt sich, wo das alles ernsthaft hingehen soll. Möglicherweise haben die Leistungsverblendeten dieser Nation übersehen, dass man einen relativen Fachkräftemängel aufgrund beruflich bedingter Erkrankungen nicht mit psychisch krankem Arbeitnehmernachwuchs kompensieren kann.

Woher die Aufregung:
Top Thema beim ZDF Morgenmagazin: https://www.facebook.com/morgenmagazin?hc_location=timeline (leider keinen besserer Link  gefunden...)
Hintergrund: http://kongress.bvkj.de/bk/show.php3?

Mittwoch, 19. Februar 2014

Homo Spassiens

Skandal: der "Homo Work-a-holic" ist nur eine vorübergehende Phase! (Hoffentlich...) Der berühmte Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt schreibt uns Menschen eine ganz andere Lebensweise in unserer Vergangenheit zu, als wir denken. Allerdings gibt es verschiedene Phase und - raten Sie mal - wir haben gerade Pech. Eibl-Eibesfeldt beschreibt den Wechsel zwischen Phasen mit Fokus auf "Arbeit" und Phasen mit Fokus auf Spiel und Genuss (lediglich Essen muss beschafft werden). Also könnten wir uns eigentlich auf Nahrungssuche und Freizeitgestaltung beschränken!