Ja wo isses denn? Niemand hat mehr Geld... Der Staat nicht, die Unternehmen nicht und die Bürger und Arbeitnehmer auch nicht. Alle Pleite. Und das in Zeiten, in denen das Vermögen der Erde dafür reichen würde, dass jeder Mensch in kleinem Wohlstand leben könnte - wäre es nicht so schief verteilt. Also irgendwo muss es ja sein. Betrachtet man die Entwicklung der Vermögen, die Gewinne der Konzerne, die Volumen auf Finanzmärkten, dann bekommt man eine Idee. Es gibt zahlreiche Bücher von ausgesuchten Experten, die Globalisierung, Kapitalismus, Konzentration etc. kritisieren. Man fragt sich, ob diese Bücher gelesen werden...? Und wenn ja, was bewirken sie? Heute hat die Wirtschaft höchste Priorität. Die Politik muss die Zukunft des Landes sichern, die Bürger müssen ihre Arbeitsplätze sichern und die Unternehmen, naja, ihre Profite für die Kapitalgeber. Aber ist das legitim, wenn die Einkommen sich einer Höhe annähern, von der man nicht mehr leben kann - von den ganzen Opfern in westlich ausgebeuteten Ländern der Welt abgesehen?
Seiten
Labels
- Beziehung (2)
- Bilder (2)
- Brain Kitchen (3)
- Gesellschaft (7)
- Gesellschaftlicher Druck (23)
- Glück und Zufriedenheit (28)
- Interessante Basics (21)
- Neue Werte (8)
- Probleme und Bewältgung (21)
- Serie Wand im Kopf (8)
- Soziale Konstruktionen (15)
- Spaß und Entspannung (9)
- Stress und (An)forderungen (14)
- Tipps (19)
- Work-Life-Balance (8)
- Zeitgeschehen (7)
- Zitate (16)
Freitag, 13. März 2015
Mittwoch, 4. März 2015
Karriere: Der Weg zur Midlife-crisis
Eine landläufige Redewendung ist "Lebst Du, um zu arbeiten oder arbeitest Du, um zu leben?". Ein Spruch der dann mal gern weggelächelt wird. Neben leichter Belustigung dürfte der Spruch auch gar nicht besonders weit in unser Gehirn vordringen - schließlich stellt sich die Frage ja gar nicht. Aber man sollte sich die Frage mal drastischer stellen: Was wenn Sie am Ende des Lebens feststellen, dass Sie Ihr ganzes Leben für die Arbeit geopfert haben? Wenn Sie auf vieles verzichtet haben, was Sie jetzt nicht mehr nachholen können? Das nennt sich dann Midlife-crisis: Man stellt fest, dass die falschen Dinge wichtig waren und dann kauft Mann sich einen Sportwagen und versucht die Jugendlichkeit nachzuholen.
Dienstag, 17. Februar 2015
Das "sozio-kognitive" Brett vorm Kopf
Haben Sie sich nach dem letzten Post mal mit Ihren Gummibändern befasst? Nein - grad keine Zeit oder keinen Nerv gehabt, nicht wahr!? Das ist das Ober-Gummiband des Alltags: Da grätscht' uns wieder mal ein Problemchen in das wackelige Wohlbefinden und kurz denken wir, es müsste sich was ändern. Tut sich dann aber doch nichts. Um unsere "kognitive Belastung" niedrieg zu halten, beschränken wir uns auf das was sein muss. Eine Veränderung wäre zwar ganz schön - aber es gibt gerade wichtigeres. Das stecken wir wieder zwischen zwei Gummibändern: Nach hinten zieht die Mühe, etwas zu verändern, nach vorne zieht der Wunsch etwas zu verbessern. Also möchte ich mal was dazu beitragen, dass es vielleicht interessanter wird, tatsächlich etwas zu verändern!
Dienstag, 3. Februar 2015
Ich will so bleiben wie ich will - Du musst.
Heisst es in der Werbung noch, dass man so bleiben darf, wie man will, könnte die Realität doch anders aussehen. Wieviel freie Wahl haben wir eigentlich bei dem was wir denken und tun? Was beeinflusst unser Verhalten und was verhindert Veränderungen, falls wir sie wünschen? Während es mit dem beworbenen Produkt (angeblich) leicht sein soll nicht zum Moppel zu werden, gestaltet es sich umgekehrt eher schwierig Veränderungen zu schaffen. Wie schön wäre es beim Grübeln, beim Stress, bei den Lasten den Alltags mal abzuspecken. Wie von zwei Gummibändern werden wir in unserer Position gehalten. Unsere Wünsche ziehen uns nach vorne - unsere Bedenken und Gewohnheiten nach hinten. Je mehr wir uns in die eine oder die andere Richtung bewegen, desto stärker zieht die Gegenrichtung. Da scheint es am einfachsten, einfach in der Mitte zu verharren - was wir meist auch tun.
Freitag, 9. Januar 2015
Au-Au-Automatismen: Warum das mit guten Vorsätzen wahrscheinlich nix wird...
Es ist schon ein Leid mit dem inneren Schweinehund. Der Jahresbeginn ist Hochsaison für platzende Träume: Alles wird besser, man macht, was man unbedingt mal ändern sollte - und nach zwei Wochen ist der Spuk vorbei. Aber warum kann man denn nicht einfach abnehmen oder das Rauchen aufhören? Es zwingt uns ja niemand zu rauchen oder zu essen. Und was ist ein innerer Schweinehund? Warum braucht man Disziplin? Haben Sie schonmal mit Word gearbeitet? Was da alles automatisch passiert - meistens versucht man das wieder hinzubekommen, was Word da gerade wieder von ganz allein gemacht hat. Und mit dem Hirn ist es ganz ähnlich!
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Frisch gewischt und frisch gestrichen: Möbeln Sie ihren Job auf!
Das Jahr neigt sich dem Ende und die Verschnaufpause ist in Sicht. Für's neue Jahr stehen aber schon wieder viele Ideen für gute Vorsätze an. Wie wäre es denn, wenn Sie nächstes Jahr mal Ihren Job richtig aufmöbeln? Zwei Faktoren können Ihnen dabei helfen: Ein Frühjahrsputz und eine hübsche Renovierung. So gewinnen Sie mehr Freude an der Arbeit, ohne den "Saftladen" abzureißen! Die Zweifaktoren-Theorie von Herzberg zeigt Ihnen welche zwei Dinge sie aufpolieren müssen.
Dienstag, 2. Dezember 2014
Schluss mit lustig: Vergnügen ist eine ernste Angelegenheit.
Da haben wir im Laufe unserer Entwicklung endlich die langsame Veränderung durch Evolution überwunden, nur um festzustellen, dass wir uns in eine falsche Richtung bewegen! Unsere rationale Art, die Gefühle (positive wie negative) ächtet, scheint nicht im Sinne der Evolution zu sein. Wir halten uns also für schlauer, als unser eigenes Gehirn. Oder warum versuchen wir Emotionen zu unterdrücken, wo sie doch offensichtlich zu unserem psychischen System gehören? Wir sind wie ein Hund, der seinen Schwanz jagt um ihn loszuwerden. Man dreht sich im Kreis, wenn man versucht etwas loszuwerden, das zu einem gehört.
Mittwoch, 26. November 2014
Disziplin ist wie Gemüse: Soll gut sein, macht aber keinen Spass.
Mögen Sie Gemüse? Wenn Sie kein absoluter Fan von Gemüse sind, sollte Ihnen das hier bekannt vorkommen: Wenn man irgendetwas isst, das man liebt ist das ein quasi-erotisches Erlebnis. Aber haben wir das gleiche Gefühl wenn wir einen richtig gesunden Gemüseteller gegessen haben? Die meisten eher nicht. Aber warum? Das Gemüse ist doch so gut für uns - warum lieben wir das nicht? Ganz einfach: Wir haben nur etwas getan was wir sollen - nicht etwas, dass wir wollen! Was glauben Sie wie viele Dinge man den ganzen Tag tut, die man tun SOLL? Wieviele Dinge tun Sie, die Sie tun WOLLEN? Wie kann es uns da wundern, dass wir nicht glücklich werden! Sind wir nicht eine Gesellschaft von Pflichtversessenen? "Erst die Arbeit - dann das Vergnügen"; aber bleibt da noch Zeit und wissen wir überhaupt noch, was Vergnügen ist?
Labels:
Gesellschaftlicher Druck,
Neue Werte,
Spaß und Entspannung,
Stress und (An)forderungen,
Work-Life-Balance
Montag, 24. November 2014
Link-Tipp: Denken im Wandel: Herbst, Winter, Neujahr – runterkommen, besinnen, durchstarten!
Für den BeckShop.de konnte ich einen kurzen Beitrag zum Stress in der Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel schreiben. In dem Artikel geht es darum, wie man Herbst/Winter/Neujahr zum Runterkommen, Besinnen und neu Durchstarten nutzen kann. Und bald sind ja auch gute Vorsätze fürs neue Jahr fällig - vielleicht sind für Sie ja ein paar Anregungen dabei, wie man mal zu ganz anderen Vorsätzen kommt...
Der Beitrag findet sich im Blog:
http://blog.beck-shop.de/weitere-fachgebiete/psychologie-sozialwissenschaften/denken-im-wandel/
Der Beitrag findet sich im Blog:
http://blog.beck-shop.de/weitere-fachgebiete/psychologie-sozialwissenschaften/denken-im-wandel/
"85 Reiche besitzen so viel wie arme Hälfte der Welt"
Die Welt berichtet hier kurz über eine Studie von Oxfam: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article124041971/85-Reiche-besitzen-so-viel-wie-arme-Haelfte-der-Welt.html
Bei aller wirtschaftspolitischen oder volkswirtschaftlichen Diskussion kann mir niemand erklären, dass das nur so und nicht anders sein kann.
Aber auch für uns selbst bedeutet das, dass wir zu den Reichen der Welt gehören. Wenn es uns also so vorkommt, als würde das Geld nie reichen, sollten wir uns vor Augen halten, wofür wir alles Geld haben und was wir uns alles leisten können. Anderen träumen vergebens davon. Wenn man den falschen Vergleich anstellt, dann kann man nur verlieren. Es gibt immer jemanden, der mehr hat. Aber warum zählen die paar Leute im Vergleich zu Milliarden, die weniger haben als wir?
Bei aller wirtschaftspolitischen oder volkswirtschaftlichen Diskussion kann mir niemand erklären, dass das nur so und nicht anders sein kann.
Aber auch für uns selbst bedeutet das, dass wir zu den Reichen der Welt gehören. Wenn es uns also so vorkommt, als würde das Geld nie reichen, sollten wir uns vor Augen halten, wofür wir alles Geld haben und was wir uns alles leisten können. Anderen träumen vergebens davon. Wenn man den falschen Vergleich anstellt, dann kann man nur verlieren. Es gibt immer jemanden, der mehr hat. Aber warum zählen die paar Leute im Vergleich zu Milliarden, die weniger haben als wir?
Freitag, 21. November 2014
Unglücklich in der Beziehung mit sich selbst? Self-Dating!
Unser Körper hat es ganz gut eingerichtet, wenn ihm etwas fehlt: Hunger, Durst, Atemnot etc. sorgen dafür, dass wir uns das holen, was unverzichtbar ist. Aber wie ist das mit der anderen "Hälfte" des Körpers - der Seele? Gäbe es das Durst-Gefühl nicht, würden wahrscheinlich viele Menschen in westlichen Gesellschaften vollkommen dehydriert am Mittwoch oder Donnerstag im Krankenhaus eingeliefert werden. Arbeiten statt trinken, bis es zu spät ist. Würde uns das aber auch mit unserer psychischen Gesundheit passieren? Tut es.
Dienstag, 18. November 2014
Link-Tipp: Brett vorm Kopf weil keine Steine im Glas?
Es gibt eine Geschichte von einem Philosophie-Professor, die sich mittlerweile auf zahlreichen Seiten findet. Warum also nochmal eine Seite, die die Geschichte ebenfalls wiederholt? Meiner Meinung nach ist das ganz einfach: In der Geschichte wird ein Bild bzw. eine Metapher verwendet, der/die unsere ganzen Probleme mit Stress und Überforderungen umfasst. Ich möchte aber nicht die Geschichte wiederholen, sondern eine anschließende Interpretation anfügen. Lesen Sie sich doch einfach mal die Geschichte durch (und ich hoffe Sie kehren danach wieder hierher zurück!):
Montag, 10. November 2014
Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil da keine ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
Freitag, 7. November 2014
Ich bin besser als Leute, die sich für etwas Besseres halten weil ich mich nicht für etwas Besseres halte; außer das macht mich zu jemand, der sich für etwas besseres hält.
Verwirrend (nicht nur der Satz)
Linktipp: Worher der Frust - Sind Sie in der "Generation Y" (späte 70er bis frühe 90er)?
Haben sich für Sie viele Versprechen irgendwie nicht erfüllt? Bei den Eltern liefs doch auch super und mit ein bisschen Anstrengung gibt's den Traumjob doch ganz einfach - z.B. einfach studieren und danach Spitzenposten... Mit der Generation "Y" und ihren Eigenarten wird ganz einfach erklärt, warum die Kinder der Baby-Boomer heutzutage etwas enttäuscht aus der Wäsche kucken.
http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html
http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html
Mittwoch, 5. November 2014
Falsche Werte sind wie Kosmetik: Macht nen schönen Eindruck, darunter sieht's aber übel aus.
Das Leben ist ja so einfach: Man muss einfach nur die richtigen Dinge tun und haben - schon ist man glücklich. Neue Schuhe sind aber auch was tolles! Und das geile Handy macht soooo glücklich, bis ein halbes Jahr später ein noch tolleres herauskommt. Egal, altes weg, neues her - wieder ein halbes Jahr glücklich. Oder nicht? Woher kommt denn die allgemeine Unzufriedenheit und die Suche nach Glück? Scheinbar weil die Erfüllung unserer Wünsche keine Seeligkeit bewirkt, sondern mehr einen kurzen Drogen-Rausch - und nebenbei geht die Seele kaputt, wie der Körper von Alkohol oder Anderem zerfressen wird. Aber warum schaffen wir nur kurze Exzesse und keine andauernde Zufriedenheit? Wenn man den falschen Dingen folgt, kommt man an den falschen Orten raus.
Dienstag, 4. November 2014
Link-Tipp: Resilienz-Test
Wie ist es um Ihre Resilienz bestellt? Sind Sie fit für den alltäglichen Wahnsinn? Für madame.de habe ich einen einfachen, kurzen Test erstellt, der auch Anregungen für die Stärkung Ihrer Resilienz geben soll: http://www.madame.de/resilienz-794503.html
BrainKitchen: Sorgen entsorgen - "Metakognition"als Fluch und Segen
Mit den Sorgen ist schon so eine Sache. Schnell wachsen Sie einem über den Kopf. Es gibt ja auch soviel was man beachten muss, worum man sich kümmern muss, wogegen man sich absichern muss oder was einem passieren könnte. Kein Wunder, dass man sich irgendwann nicht nur über konkrete Sorgen den Kopf zerbricht, sondern irgendwann auch unter "den vielen Sorgen" an sich leidet. Unsere Fähigkeit, nicht nur über konkrete Dingen, sondern auch über unsere Gedanken nachzudenken wird hier zum Fluch anstelle zum Segen. Diese Metakognitionen - "Gedanken über Gedanken" - können aber auch ein Hilfsmittel zur Lösung von Problemen sein.
Montag, 3. November 2014
Die Mächtigen sind nicht so mächtig, weil sie im Recht sind - sie sind im Recht weil sie so mächtig sind
Sinngemäß, Quelle unbekannt.
Montag, 27. Oktober 2014
So wie Du denkst, fällt Deine Ernte aus.
Shri Ramakrishna
Abonnieren
Posts (Atom)